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Projektionswecker mit Naturgeräuschen Inf
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Der menschliche Schlaf in 5 Phasen

05.02.2012Tags: Schlafphase, Biorhythmus
Der menschliche Schlaf in 5 Phasen

Der Mensch verschläft ungefähr ein Drittel seines Lebens. Wird von einem Durchschnittsalter von 75 Jahren ausgegangen, entspricht dies immerhin rund 25 Jahren. Diese Zeit benötigt der Mensch, um sich zu regenerieren. Wer allerdings dieses Schlafpensum bewusst oder unbewusst verkürzt, der muss mit gesundheitlichen Folgen rechnen, denn ein Schlafmangel wirkt sich vor allem auf die Psyche aus und kann zu Bewusstseins- und Wahrnehmungsstörungen führen. Zudem wird auch das Immunsystem beeinträchtigt. Ein über mehrere Tage auftretender Schlafentzug und der damit verbundene gestörte Biorhythmus kann sogar zum Tod führen. Schlaf ist also nicht nur wichtig, er ist auch überlebenswichtig.

Der Biorhythmus beschreibt ganz allgemein einen zeitlichen Zyklus. Dieser Zyklus wird durch die Natur vorgegeben. So beschäftigt sich hauptsächlich der Forschungsbereich der Chronobiologie mit dem Biorhythmus, d. h. mit dem Wachsein, dem Schlafen oder auch dem Winterschlaf bei Tieren. Die Theorie dieser Forschungen geht davon aus, dass sich das Wohlbefinden, also der seelische Zustand sowie die körperliche Leistungsfähigkeit und die Denkfähigkeit, einem bestimmten zeitlichen Auf und Ab unterliegen. Dabei beginnt dieser Zyklus mit der Geburt und folgt dann einem genauen zeitlichen Rhythmus, nämlich dem Biorhythmus.

Die fünf Schlafphasen

Auf der Grundlage der aktuellen Forschungen wird der menschliche Schlaf in 5 Phasen eingeteilt. So bilden die Phasen I bis IV den sogenannten NREM-Schlaf. Dabei hebt sich die Phase V, der REM-Schlaf, deutlich von ersten vier Schlafphasen ab. In den NREM-Schlafphasen werden vom Körper die Vitalfunktionen sowie die Temperatur herunter gefahren und die Gehirnströme verändern sich. Dabei unterscheiden sich die Gehirnströme deutlich vom Wachzustand. Im REM-Schlaf zeigt sich dagegen ein ganz anderes Bild, denn die Gehirnmuster sind ähnlich des Wachzustandes. Hier tritt nicht nur ein ausgeprägtes Beta-Wellenmuster auf, auch die Atemfrequenz und der Puls steigt.

Interessant ist vor allem die Tatsache, dass auch die Muskulatur blockiert wird. So kann der schlafende Mensch atmen und die Augen bewegen, jedoch sind die Arme und Beine regungslos. Während der Nacht können diese fünf Schlafphasen mehrfach im Wechsel auftreten. Dabei können die Zeitabstände jedoch variieren und je länger ein Schlafzustand andauert, desto länger können auch die REM-Phasen dauern.

Was aber den Schlaf letztendlich so bedeutsam macht, dazu hat die moderne Forschung noch keinen zufriedenstellenden Beitrag geleistet. Zwar versuchen unterschiedliche Theorien das Phänomen Schlaf zu erklären, jedoch lassen sich die Erklärungsansätze nicht beweisen. Fakt ist allerdings, dass der Mensch ohne Schlaf nicht überleben kann. Mittlerweile weiß die Wissenschaft auch, dass nicht nur ein kompletter Schlafentzug dem Körper zu schaffen macht. So kann sich durchaus auch ein unruhiger Schlaf oder kurze Schlafphasen gesundheitlich bemerkbar machen.


 
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